Streckhüllensystem
Eine andere Methode der Palettenstabilisierung besteht darin, eine Streckhülle (Stretchhülle) zu verwenden. Auch die Verwendung von Streckröhrenfolie führt in Kombination mit der Anbringung einer Bodenhaut – zum Stapeln – zu einem wasserdichten Ergebnis. Eine Streckhülle erzeugt Spannung, sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung, diese Spannung ist deutlich höher als bei Schrumpfhüllen oder Wickelfolie. Güter werden so gut stabilisiert. Die Stretchhülle nimmt die Form der Palettenladung an. Dies geht, indem man erst eine Deckhaut zwischen Ladung und Palette legt, die daraufhin an der Hülle festgeschrumpft werden kann (den sogenannten Schrumpfkragen). Die Verwendung von Schrumpfhüllen kommt viel in der Glasindustrie vor. Dabei kann auch der Werbewert wichtig sein. Durch Schrumpfhüllen bekommt man eine ziemlich stramme Fertigstellung. Eine gut geschrumpfte Hülle betont die Helligkeit von Glas. Je nach eingesetztem Maschinentyp können Kapazitäten bis 200 Paletten pro Stunde erreicht werden. Es kommt kein Ofen zum Einsatz, was zu niedrigeren Energiekosten führt. Streckhüllen kleben nicht an der Ladung und können schnell verarbeitet werden, auch der Präsentierungswert ist hoch. Dieser Prozess ist hinsichtlich der Brandgefahr sicherer, energiesparender und günstiger als der Schrumpfprozess. Es ist allerdings nicht so, dass sich Stretchhüllen für jede Anwendung eignen. Wenn die Ladung sehr leicht ist oder sich leicht verformt, kann man keine Stretchhülle verwenden.
Conticoverstrech
Der Anbringungsprozess ist wesentlich anders als bei Schrumpfhüllen. Wo beim Anbringen von Schrumpfhüllen die Hülle lose und locker um die Palettenladung gelegt wird, um dann eingeschrumpft zu werden, wird bei einer Stretchhülle die Hülle vorbereitet, um
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